Studentenunterkünfte Friedenshorster Straße in Berlin

Neubau für Studentisches Wohnen und Nachnutzungsmöglichkeiten in Berlin

Leistungsumfang
  • Konzeptstudie
  • inkl. Flächenberechnungen und Kostenschätzung

Kosten
Grundstück 1: 7,72 Mio Euro netto
Grundstück 2: 4,12 Mio Euro netto

Flächen
Neubau Grundstück 1: BGF 4.031 m²
Neubau Grundstück 2: BGF: 7.544 m²

Hauptkenndaten

  • Grundstück 1: 149 Wohneinheiten
  • Grundstück 2: 275 Wohneinheiten
  • Entwicklung Neubau als modulares System >
  • Monolithische Konstruktion (Mauerwerk, Stahlbeton, Modulbauweise)
  • Gebäude teilweise unterkellert
  • Maximale effektive Spannweiten der Tragkonstruktion für Änderung der Ausbaustrukturen bei Nachnutzung
  • Deckenkonstruktionen vorwiegend aus vorgefertigten Elementen
  • Fassade als „leichte“ vorgehängte Fassade (SANDWICH), Glasfassade, Holz- Leichtbau-Fassade, Putzwärmedämmfassade

Die ein- bis zweigeschossigen - teilweise noch genutzten– Bestandsgebäude sollen im Zuge einer neuen Bebauung von zwei Grundstücken durch Neubauten mit einer geplanten Nutzung für den Wohnungsbau ersetzt werden. Dabei sollen auch besondere Wohnformen mit einbezogen werden: Studentisches Wohnen, Seniorenfreundliches Wohnen, Atelierwohnungen.
Die Aufgabenstellung beinhaltete neben dem Abgleich mit den Standortvorgaben ein Konzept für einen Neubau mit 424 Wohnplätzen für Studenten. Zur optimalen Anpassung an die vorgegebenen Flächenkennzahlen ist für die Wohnraum-größen eine vereinheitlichte Grundlösung mit wenigen abweichenden Einzellösungen vorgesehen. Eine ökonomische Lösung bietet ein modulares, mehrfach nutzbares System mit geeigneter Materialwahl für die Ausbaukonstruktionen, welches bei Nutzungsänderungen auch eine Zusammenlegung von Räumen ermöglicht.
Der Entwurf sieht eine Bebauung aus zwei separaten Baukörpern vor, alle Wohneinheiten orientieren sich entweder in Richtung Nord-Osten oder Süd-Westen und können dadurch ausreichend mit Tageslicht versorgt werden. Durch die schräg zueinander verdrehten Baukörper werden außerdem direkte Blickbeziehungen zwischen den Zimmern vermieden und der Hof vergrößert, was zu einer besseren Belichtung der zur Grundstücksmitte gelegenen Wohneinheiten führt. Ein baulicher zweiter Rettungsweg ermöglicht den Verzicht auf Rettungsgeräte der Feuerwehr

Zeitraum
2016/2017