„Herzzentrum“ am Universitätsklinikum „Carl Gustav Carus“ an der Technischen Universität Dresden

Umsetzung brandschutztechnischer Instandsetzungsmaßnahmen & Maßnahmen zur Gefahrenbeseitigung zur Sicherstellung der Räumung am „Herzzentrum Dresden“

Leistungsumfang

  • Generalplanung
  • Objektplanung Gebäude und Raumbildendende Ausbauten §33/34 HOAI LP 3-9
  • Technisch-inhaltliche Projektkoordinierung
  • Projektsteuerung
  • Planungs- und Beratungsleistungen Brandschutz
  • Baustellenorganisation, Baulogistik, übergeordnete Bauablaufplanung

Kosten
6,9 Mio. Euro netto (KG 200 - 700)

Flächen
18.000 m²

Hauptkenndaten
Das Gebäude des Herzzentrums an der Universitätsklinik Dresden wurde in den Jahren 1995 bis 1997 als Herz-Kreislaufzentrum errichtet. Seit 2002 wird es als Herzzentrum von den Sana-Kliniken AG betrieben.
Die Ursprungsgenehmigung datiert aus dem Jahre 1995. Zu diesem Zeitpunkt gab es andere gesetzliche Grundlagen. (KrhBauR).
Durch die Bauaufsicht wurde im Herzzentrum eine konkrete Schutzzielgefährdung im Bereich der Fremdrettung festgestellt. Die dringend erforderlichen Planungen zur Gefahrenbeseitigung konkretisieren sich in Gewerke übergreifende umfangreiche Maßnahmen zur Optimierung des vorbeugenden Brandschutzes.
Es wurden Brandschutzertüchtigungen geplant und ausgeführt, die sich in Maßnahmen zur brandschutztechnischen Instandsetzung und Maßnahmen zur Gefahrenbeseitigung unterteilen. Die Realisierung erfolgt bei laufendem Betrieb in 35 Baufeldern.
Die Maßnahme ist geprägt von hohem organisatorischen und technischen Koordinierungsaufwand in enger Abstimmung mit den Anforderungen des Nutzers.

Die Klinik verfügt über verschiedene hochsensible medizinische Bereiche. Es werden schwerstkranke Menschen behandelt und versorgt.

  • Bettenstationen: 4 Stationen mit 240 Betten
  • OP-Säle: 5+ MRT-Hybrid-OP
  • ITS-Station: 48 Betten
  • Herzkatherlabor
  • Invasive Elektrophysiologie
  • Gebäude in geschlossener Bauweise mit UG, EG, 4 OG (4. Obergeschoss als Technikgeschoss/Dachfläche)

Brandschutzanforderungen:

  • Baulicher Brandschutz durch Bildung von Brandschutzbereichen und Rauchabschnitte
  • Ertüchtigung vorhandener Wände zu Wänden (F90 / feuerbeständig)
  • Ertüchtigung von F30 Wänden und Unterhangdecken (F30 / rauchdicht)
  • Ertüchtigung / Austausch von Türen

Zeitraum
2013 – 2017