Interdisziplinäre Privatklinik in Grosny/ RF

Leistungsumfang
  • LP 1-3 HOAI

Kosten
Gesamtkosten KG 300+400 (ohne MT-Ausrüstung)
15,7 Mio. Euro netto
Neubau: 9,1 Mio Euro netto
Bestandsbau: 6,6 Mio Euro netto

Flächen
Neubau BGF: 6.500 m²
Bestandsbau BGF: 5.500m²

Hauptkenndaten
Für die Errichtung einer Interdisziplinären Privatklinik ist die Nutzung eines Bestandsgebäudes vorgesehen und zusätzlich ein Erweiterungsneubau geplant. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie waren verschiedene Umsetzungsvarianten geprüft worden. Gegenstand der Leistung war die Erstellung einer Entwurfsplanung auf Grundlage einer Variante zur Untersuchung einer möglichen Umsetzung. Ziel war die Herstellung der Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Betrieb, der den heutigen medizinischen Behandlungs-und Pflegestandards entspricht.
Planungsvorgabe für alle Ausbaustufen (1. Effektive Nutzung Bestand; 2. Bauliche Umgestaltung Bestand; 3. Erweiterungsneubau) war die Schaffung zukunftsfähiger und wirtschaftlicher Strukturen für die medizinische Versorgung. Die Planungslösungen orientierten demzufolge auf: prozessoptimierte Patientenwege und effiziente Versorgungswege, ein auf Wirtschaftlichkeit ausgerichtetes funktionelles Gebäude-/Flächenkonzept, ein architektonisches Gesamtkonzept mit einer zeitlosen, eleganten aber zweckmäßigen Architektur sowie einer effektive Nutzung des Bestands. Entsprechend geltender Vorschriften und funktioneller Anforderungen ist die Ausführung als Schallschutz-, Brandschutz- sowie in Teilbereichen (Radiologie) als Strahlenschutzkonstruktion erforderlich.

  • monolithischer Stahlbetonskelettbau, Stützen, Unterzüge, Decken Stahlbeton
  • 9 oberirdische- , 2 Tiefgeschosse für Funktionseinheiten: Physiotherapie, Endokrinologie, Kosmetische Chirurgie, Stomatologie, Labor, Poliklinik, ITS, Radiologie, Funktionsdiagnostik, Zentralsterilisation, Operationsblock Wäscherei, Sozialräume, Stationen mit 80 Betten, Tiefgarage, zugehörige Technik- und Nebenflächen.
  • Anbau als Mauerwerksbau mit Stahlbetondecken zur Aufnahme von zwei medizinischen Großgeräten, MRT 1,2 T und MRT 3 T
  • Technikzentrale für Lüftung, Kälteversorgung, Elektrotechnik und MSR für die erforderliche Medienversorgung der medizinischen Großgeräte, MRT, CT und Röntgen; Haustechnikzentrale für OP, Labor und Sterilisation auf Flachdach als Stahlbau in Stütze-Riegel-Konstruktion mit Dach und Fassade aus leichten Metall-Sandwich-Elementen
  • Trennwände in Gipskarton-Ständerbauweise zur Herstellung der räumlichen Struktur
  • Innentüren mit erforderlichen Schallschutzwerten, als Brandschutz- bzw. Strahlenschutztür mit entsprechendem Bleigleichwert
  • flächendeckendes Informations- und Datennetz

Zeitraum
2015