Friedrich-Schiller-Universität Jena, Zentrum für Molekulare Biomedizin

Neubau des Zentrums für Molekulare Biomedizin / CMB der Friedrich-Schiller-Universität in Jena / Deutschland

Leistungsumfang
LP 1 – 8 HOAI Objektplanung und raumbildende Ausbauten, Projektleitung

Kosten
8,8 Mio Euro netto, davon 2,1 Mio Euro EFRE

Flächen
Hauptnutzfläche: 2.685 m²,
Bruttogrundrissfläche 6.097 m² / BRI: 22.267 m³

Hauptkenndaten
Das Gebäude wurde 1961 als Laborgebäude für Medizinische Mikrobiologie (MEMI) der Friedrich-Schiller-Universität errichtet. Außer dem natürlichen Verschleiß wies es erhebliche Brandschutz- und Sicherheitsmängel auf, die eine weitere Nutzung nicht mehr zuließen. Das Zentrum für Molekulare Biomedizin (CMB) ist im Zuge der Entwicklung eines Forschungsnetzwerkes für molekulare und zellulare Biologie und Medizin entstanden.

Die Sanierung des ehemaligen MEMI-Gebäudes legt die Basis für einen qualitativen Sprung in der Forschung. Neben hochausgestatteten Laborplätzen (bis Sicherheitsstufe S2) für Forschung und Diagnostik wurden auch die räumlichen Voraussetzungen für die Gestaltung eines modernen interdisziplinären Lehrkonzeptes geschaffen
  • Eine zusätzliche Herausforderung war, den Laborbetrieb in einem bereits früher bearbeiteten Geschoss während der gesamten Bauzeit störungsarm aufrecht zu erhalten.
  • Mit dem Umbau wurden Brandschutzauflagen, wie Brand- und Rauchabschnittsbildung, Einbau einer Brandmeldeanlage und Installation von Feuerlöschsteigleitungen erfüllt.
  • Wesentliche Merkmale der Architekturkonzeption waren die Erhaltung der einst als Labornutzung konzipierten Grundrissstruktur, Bewahrung der homogen Lochfassadengestaltung, Setzung eines gestalterischen Akzentes durch Errichtung eines neuen Vollgeschosses mit moderner Metallfassade und die kräftige Farbgestaltung der Fassade, die dem Baukörper einen hochwertigen Akzent innerhalb des Forschungscampus Beutenberg gibt.
  • Die im Gebäude befindlichen erhaltenswerten Zeugnisse der Erbauungszeit wie die keramische Wandgestaltung im Treppenhaus und ein Brunnen aus der Bauhauswerkstatt im Foyer wurden in der Bauphase geschützt und anschließend restauriert 
Zeitraum
2004 – 2008