TU Berlin, Fakultät Physik

Asbest- und Brandschutzsanierung des Eugene-Paul-Wigner-Gebäudes der TU Berlin

Leistungsumfang

  • Bedarfsprogramm mit vertiefter Kostenschätzung
  • Brandschutzkonzept
  • Schadstoffgutachten
  • Gutachten Konstruktiver Brandschutz
  • Bauablaufplanung und Realisierungskonzept

Kosten
70 Mio EUR (KG 200-500)

Flächen
BGF: ca. 38.000 m²

Hauptkenndaten
Das Physikgebäude an der Hardenbergstraße ist ein neungeschossiger langgestreckter Bau, ein Hochhaus mit einem sogenannten Hochhaus“fuß“. Die aufgehenden Geschosse sind sehr regelmäßig ausgebildet, mit mittiger gebäudehoher Brandwand und mittig angeordneten Treppenhäusern in jeweils einem Brandabschnitt. >
Auf Grund der durchgehend innen liegenden Räume in der 2-Flur-Anlage wurde es bauzeitlich als wesentliche Maßnahme des vorbeugenden Brandschutzes angesehen, eine maschinelle Entrauchung für diese Räume vorzusehen. Die zugehörigen Abluftkanäle mussten für die Dauer eines Brandes bzw. des Löscheinsatzes funktionsfähig bleiben und wurden daher mit einer Bekleidung aus Asbestplatten für eine Feuerwiderstandsdauer von 90min ausgerüstet. >
Planungsgegenstand ist die Erarbeitung eines umfassenden Bedarfsprogramms - mit Einbindung diverser Fachplaner - zur Beseitigung der Asbesthaltigen Abluftkanäle und die Entwicklung eines Brandschutzkonzeptes im Rahmen dieser Maßnahme. Das Brandschutzkonzept sieht vor, auf die Entrauchungsanlagen weitestgehend zu verzichten. Alternative Maßnahmen des vorbeugenden baulichen und anlagentechnischen Brandschutzes können aus heutiger Betrachtung für eine ebenso bzw. noch effektivere Schutzzieleinhaltung sorgen. Der Neuaufbau der lüftungstechnischen Anlagen kann so entsprechend material- und flächengünstiger ausfallen.

  • Bedarfsprogramm mit Brandschutzkonzept für Gebäude im Bestand
  • Hochschulbau
  • Hochhaus
  • Errichtungszeit 1984

Zeitraum
2015-2016